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Auf der Suche nach offenen, konkreten und unbeendeten Konzepten führt Der Negative Horizont eine Gruppe von sehr unterschiedlichen, aber auf einer bestimmten Weise auch sehr ähnlichen Künstler zusammen. Man könnte sagen , dass die Ähnlichkeit mehr durch die geografische Lage gleicher Herkunftsorte bedingt ist. Damit würde man aber die Herkunft solcher Künstler überbetonen, die sich von dem offiziellen Diskurs distanzieren, von dem, was als „argentinische Kultur“ wahrgenommen wird oder was kulturell bereits angesiedelt ist. Obwohl die geografische Lage eine Isolation für diejenigen, die sich noch im Land aufhalten, erzeugt, ist der die Künstler verbindende Wunsch in erster Linie, eine eigene Kultur zu schaffen, eine eigene Sprache, und eine Ausdrucksform, für die es keine Grenzen gibt, auch wenn sie Elemente von der lokalen Kultur übernimmt, oder kulturelle Ausdrucksweisen anderer Kulturgebiete der Welt, treu oder auch verzerrt, interpretiert. Der negative Horizont öffnet eine unendliche Zahl von Möglichkeiten, und versucht dabei auch den Zuschauer in die Kreation mit einzubeziehen, um den Sinn und Bedeutung auch mit Zuschaueraugen zu erfassen.


 

Abstrakte Musik und ihre Strömungen
Bei dem Versuch, die „avantgardistischen“ Merkmale der Musik Argentiniens zu analysieren, kommt man nicht umhin, Buenos Aires als Epizentrum und verbindliche Referenz zu betrachten. Mit seiner riesigen Ausdehnung bleibt Buenos Aires das kulturelle Zentrum Argentiniens, das vom Rest des Landes so stark isoliert ist [...]

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